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Anzeige Ansible automatisiert Linux-Systeme ohne Agenten

Ansible automatisiert Konfiguration und Deployment von Linux-Systemen ohne zusätzliche Agenten. Die Golem Karrierewelt vermittelt die zentralen Konzepte und Werkzeuge.
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Bild: KI-generiert

Ansible setzt bei der Konfiguration und Verwaltung von Linux-Systemen auf einen Ansatz ohne zusätzliche Agenten auf den Zielsystemen. Stattdessen reichen dort ein SSH-Server und eine aktuelle Python-Installation aus. Damit unterscheidet sich Ansible von Konfigurationsmanagement-Werkzeugen wie Puppet, Chef oder Salt.

Neben einzelnen administrativen Aktionen lassen sich mit Ansible gewünschte Systemzustände definieren und wiederkehrende Aufgaben automatisieren. Dazu gehören die Verwaltung von Systemen ebenso wie das Deployment von Anwendungen. Inventories, Module und Playbooks bilden dafür zentrale Bausteine.

Von Inventories bis Playbooks

Der viertägige Online-Workshop "Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management" am 12.-15. Oktober 2026 (weitere Termine: 22.-25. Februar 2027, 11.-14. Oktober 2027) vermittelt anhand praktischer Beispiele, wie Linux-Systeme mit Ansible konfiguriert und verwaltet sowie Anwendungen automatisiert ausgerollt werden. Durch den Workshop führt die B1 Systems GmbH(öffnet im neuen Fenster), deren Schulungs-, Consulting- und Support-Aktivitäten auf Linux-/Open-Source- und Cloud-Lösungen ausgerichtet sind.

Zu Beginn stehen die Einsatzgebiete von Ansible, die Vorteile von Konfigurationsmanagement und der Vergleich mit Puppet, Chef und Salt im Mittelpunkt. Darauf folgen Installation und Ad-hoc-Befehle sowie das Erstellen von Inventories und die Arbeit mit Modulen, etwa zur Installation von Paketen oder zum Anlegen von Benutzern.

Automatisierung mit Rollen und Variablen

Für komplexere Aufgaben behandelt die Schulung Playbooks, ihren Aufbau und die dafür verwendete YAML-Syntax. Variablen dienen dazu, Code flexibler zu gestalten, während Kontrollstrukturen die Ablaufsteuerung übernehmen. Anschließend geht es um Rollen zur Wiederverwendung logisch zusammenhängenden Codes, deren Struktur und die Jinja2-Syntax für Vorlagen von Konfigurationsdateien. Auch Ansible Galaxy als Plattform zum Teilen von Code gehört zur Agenda.

Bei den fortgeschrittenen Techniken behandelt der Workshop die globale Konfiguration von Ansible, Ansible Vault zur Verschlüsselung von Dateien, Delegation, fortgeschrittene Inventories und "magische" Variablen. Hinzu kommen das Einbinden von Rollen und Playbooks, Blocks für das Errorhandling sowie Tagging und Strategies.

Ansible im Team einsetzen

Ein weiterer Themenbereich widmet sich der gemeinsamen Entwicklung mit Ansible und Git. Außerdem lernen die Teilnehmer AWX beziehungsweise Ansible Tower als grafische Oberfläche mit zusätzlichen Funktionen kennen.

Der Workshop richtet sich an erfahrene Linux-Systemadministratoren. Vorausgesetzt werden ein fundiertes Verständnis der System- und Netzwerkadministration unter Linux sowie grundlegende Kenntnisse in der Shellprogrammierung. Die deutschsprachige Schulung findet per Videokonferenz auf der Online-Learning-Plattform von B1 Systems statt. Benötigt werden ein eigener PC mit einem Betriebssystem nach Wahl und Internetzugang. Die Schulungsunterlagen stehen digital bereit; im Anschluss erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Der Kurs

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