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Blizzard: Diablo 5 schafft sichere Städte ab

Statt in sicheren Zonen verschnaufen zu können, ziehen Spieler in Diablo 5 mit einer eigenen Karawane durch Sanktuario.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Diablo 5 (Bild: Blizzard)
Artwork von Diablo 5 Bild: Blizzard

In Diablo 5 soll es keine klassischen Städte oder andere dauerhaft sicheren Orte mehr geben. Stattdessen begleitet eine wachsende Karawane die Spieler durch die von Diablo beherrschte Welt. Das berichtet Gamesradar(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Aussagen der Entwickler.

Die Änderung gehört zu Blizzards neuem Konzept für Sanktuario. Diablo hat die Welt bereits erobert, entsprechend sollen sich Spieler nicht mehr regelmäßig in große, sichere Siedlungen zurückziehen können.

Executive Producer Matt Zitterman beschreibt die Spielfigur und ihre Begleiter vielmehr als die letzten Überreste von Sicherheit in der Welt.

Die Karawane übernimmt damit zumindest teilweise die Funktion der bisherigen Städte. Im Laufe des Spiels schließen sich weitere Überlebende an, darunter Händler und Handwerker. Auch Figuren mit eigenen Geschichten sollen Teil der Gruppe werden.

Blizzard selbst spricht von einer wachsenden Gemeinschaft aus Verbündeten, die gemeinsam mit dem Spieler durch das verwüstete Land zieht. Zu den bereits genannten Figuren gehört sogar ein gestrandeter Schatzgoblin.

Prozedural generierte Fantasywelt

Das Konzept hängt mit einer weiteren großen Änderung zusammen. Anders als in Diablo 4 soll die Welt nicht mehr aus einer weitgehend festen offenen Landschaft bestehen. Blizzard setzt wieder stärker auf prozedurale Generierung. Nicht nur Dungeons, sondern auch Teile der Oberwelt können sich verändern.

Terrain, interessante Orte, Monster und Belohnungen sollen beim erneuten Besuch anders ausfallen können. Die Entwickler wollen damit wieder stärker das Gefühl erzeugen, nicht genau zu wissen, was hinter dem nächsten Stück unerforschter Karte wartet.

Offen ist noch, was das für den Multiplayer bedeutet. Blizzard hat bestätigt, dass Diablo 5 vollständig allein oder gemeinsam mit Freunden spielbar sein soll. Ob es wie in Diablo 4 eine Shared World gibt, in der sich fremde Spieler spontan begegnen und gemeinsam an Welt-Events oder Bosskämpfen teilnehmen, verrät das Studio bislang nicht.

Gerade die prozedural veränderte Spielwelt und die mobilen Karawanen dürften dafür ein anderes Konzept als beim Vorgänger erfordern. Diablo 5 soll im Frühjahr 2029 erscheinen.


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