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Hoverair Versa: Diese Kamera ist gleichzeitig eine Drohne

Zwei Geräte in einem: Hoverair zeigt eine Gimbal-Kamera, die mit wenigen Handgriffen zur Kameradrohne wird.
/ Peter Steinlechner
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Artwork der Hoverair Versa (Bild: Hoverair)
Artwork der Hoverair Versa Bild: Hoverair

Das chinesische Unternehmen Hoverair hat mit der Versa ein ungewöhnliches Kamerakonzept vorgestellt. Statt eine klassische Drohne oder eine reine Gimbal-Kamera zu bauen, kombiniert der Hersteller beide Geräte in einem modularen System.

Die Kamera lässt sich zunächst wie eine kompakte Pocket-Kamera mit integriertem Drei-Achsen-Gimbal verwenden. Werden die Flügel mit Motoren und Propellern angesteckt, verwandelt sie sich innerhalb weniger Sekunden in eine autonom fliegende Kamera.

Der technische Ansatz unterscheidet sich deutlich von klassischen Kameradrohnen. Bei Modellen wie der DJI Neo oder Hoverairs bisherigen X1-Serien ist die Kamera fest mit dem Fluggerät verbunden.

Bei der Versa bildet dagegen die eigentliche Kamera das zentrale Modul und wird je nach Einsatzzweck entweder in der Hand genutzt oder auf eine Flugplattform aufgesetzt.

Im Handbetrieb übernimmt ein mechanischer Drei-Achsen-Gimbal die Bildstabilisierung und ermöglicht ruhige Aufnahmen beim Gehen oder Schwenken. Nach dem Umbau soll dieselbe Kamera eigenständig starten, Motive verfolgen und Luftaufnahmen aufnehmen.

Sensor und Spezifikationen noch unklar

Laut dem Hersteller(öffnet im neuen Fenster) unterstützt das System im Flug unter anderem Selfies, Point-of-View-Aufnahmen, automatische Motivverfolgung sowie klassische Luftaufnahmen.

Das Gerät richtet sich vor allem an Content Creators und Reisende, die möglichst wenig Ausrüstung mitnehmen möchten. Statt Smartphone-Gimbal, Actionkamera und Drohne separat einzupacken, soll ein einzelnes Gerät mehrere Einsatzbereiche abdecken.

Noch offen sind allerdings viele technische Fragen. Hoverair nennt bislang weder Sensorgröße noch Videoauflösungen, Flugzeit, Gewicht oder Preis. Auch Angaben zur Hinderniserkennung, maximalen Geschwindigkeit oder Windstabilität fehlen bislang.


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